Krankenhaus oder Studio?

Weil viele Leute den Unterschied zwischen einem Krankenhausshooting und einem Studioshooting von mir nicht kennen, möchte ich euch hier einen kleinen Einblick geben.

Vergleichbar ist es eigentlich mit „Mittagsmenü“ oder „a la Carte“ essen in einem Restaurant:

Krankenhausshooting = „Mittagsmenü“:

Im Krankenhaus bin ich nur zu bestimmten Zeiten, habe nur eine kleine Auswahl an Deko mit (aber dennoch mehr als in anderen Krankenhäusern üblich), nur eine Lampe und ich habe nur begrenzt Zeit & Platz für euch. Dafür geht das Shooting recht schnell und ist preiswert.
Es gibt keine „Fotohintergründe“. Das Baby liegt auf einer feinen einfärbigen Decke oder in ein Kisterl/Körberl/Holzbehältniss gebettet, das auf einem zotteligen Fell steht und die weiße Wand als Hintergrund. Das Shooting dauert nur etwa 20 Minuten und sowohl die Eltern als auch ich müssen sich in mehrerlei Hinsicht „nach der Decke strecken“:
Es gibt verschiedene Faktoren, die ein Krankenhausshooting beeinflussen können und die ersten zwei, drei Lebenstage des kleinen Wunders sind für die Eltern, besonders für die Mama, oft turbulenter als man sich das vorher ausmalt: Untersuchungen, Arztgespräche, Stillstartschwierigkeiten, Fersenstich, Hörtest, Hüftröntgen, Besucherströme, schlechter Schlaf etc – alles ganz normal. Je kürzer der Krankenhausaufenthalt ist, umso dichter ist das „Programm“ für Mutter und Kind und seit der Hebammenbetreuung zu Hause gehen nun viele Mamis früher heim.

Ich mache die Babyfotos im Krankenhaus nun schon sehr, sehr lange und gebe immer mein Bestes und wenn die frisch gebackenen Eltern meine Tipps beherzigen, dann klappt das Shooting meistens – ich kann aber keine Garantien abgeben und mir fällt auf, dass die Eltern im Krankenhaus leider vor dem Shooting oft wirklich sehr nervös und angespannt sind.
Was aber klar ist: ich kann im Krankenhaus mit minimaler Ausrüstung und Platz und einem Bruchteil der Zeit nicht die selben Fotos machen wie im Studio 🙂
Schwierig ist es im Krankenhaus auch oft mit den Geschwisterbildern. Die Welt der neuen großen Schwester und Brüder gerät immer etwas aus den Fugen, wenn ein Baby in die Familie kommt und dass die Mama nicht daheim ist und die oft doch etwas einschüchternde Krankenhausatmosphäre tut ihr übriges – das ist auch völlig normal und legt sich meist, wenn das Baby dann mal ein paar Tage daheim ist und zum gewohnten Familienalltag gehört.

Studioshooting = „a la Carte“:

Im Studio kommen meine Besucher auch manchmal nervös und etwas gestresst an, weil es oft der erste Termin mit Baby ist und natürlich ist das eine kleine Herausforderung. Meistens legt sich das aber ganz schnell. Wir wählen den Termin nach euren Bedürfnissen und ihr kennt euer Baby bis dahin schon etwas besser und meist trinkt es auch schon wesentlich ausgiebiger und schläft deshalb länger. Im Fotostudio biete ich euch außerdem zwei ganz wichtige stressreduzierende Faktoren: Zeit und Platz. Geschwisterkinder können sich in der Spieleecke ablenken oder mir erst Mal beim Fotografieren zusehen und werden in der ungezwungenen Atmosphäre meistens recht schnell „warm“ und möchten auch mit aufs Foto. Dazu kommt die technische Ausrüstung und die große Auswahl an Deko und Hintergründen, die ich im Studio biete. Ob puristische Bilder mit wenig Licht und wenig „Schnickschnack“ oder Fotos mit allem was das Dekoherz zu bieten hat – beim Studioshooting sind uns kaum Grenzen gesetzt und damit der kleine Star entspannt mitspielt ist genug Zeit zum Stillen/Füttern, Wickeln, Kuscheln, Umziehen – was ich euch im Krankenhaus nicht bieten kann. Außerdem werden die Studiobilder aufwendiger nachbearbeitet.

Auf der Homepage, Instagram und Facebook findet ihr fast ausschließlich „Studiofotos“ von mir.

Hier habe ich vor Kurzem mal schnell Handyvideos vor einem Shooting im Krankenhaus und einmal vor einem Shooting im Studio gemacht:

Krankenhaus:

 

Fotostudio:
(Link zu Facebook)
https://www.facebook.com/claudiaeggerfotografie/videos/438478663597076/

2019-05-01T18:57:11+00:00